Im Wald findet jeder zu sich selbst, die einzige vorraussetzung ist: "HANDY AUS". Es ist gesund und hält Körper und Seele im Einklang, jeder sollte ein wenig Wald und Natur in seinen Alltag integrieren.
Shinrin-Yoku, ist japanisch und bedeutet „Baden im Wald“, es wird in Japan schon einige Zeit als Bestandteil eines gesunden Lebens gepriesen. 1982 hat das dortige Forstministerium diesen Begriff geprägt. Es bedeutet, mit all seinen Sinnen in die Stille und Unberührtheit des Waldes einzutauchen.
Kein Ersatz für Medikamente
Waldbaden eignet sich besonders bei Schlafstörungen, depressiven Gedanken, psychischen Belastungen oder der Aufmerksamkeitsstörung ADHS und hat eine wohltuende Wirkung. Es ist aber zu beachten, das es keine Medikamente oder einen Psychiater ersetzt bei Tiefergreifenden Problematiken. Es wirkt rein präventiv, es ist eher eine Maßnahme allgemeiner Gesundheitsvorsorge.
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Es geht darum, seine Sinne zu öffnen, ein Gefühl zu bekommen und wieder mehr wahrzunehmen, geborgen in der Natur, einfach nochmal Kind sein, ganz unbeschwert und frei, ganz im natürlichen Explorationsverhalten. Man hat keinen Plan, den man einhalten muss, es gibt keine Tabus und keine Verpflichtungen. Was man wahrnimmt, das ist da, das ist das was gilt und dies darf erforscht werden.
Burn out und Kreislauferkrankungen sind in Japan die Hauptgründe, wenn Ärzte eine Waldtherapie verschreiben. Es ist bewiesen das schon nach 15 min der Blutdruck , die Atmung und der Puls sinkt.
Zur Stärkung des Immunsystems wird empfohlen mindestens 2x im Monat einen Tag im Wald zu verbringen. Es gibt Studien hierzu, diese zeigten das die Proband*innen nach einem Tag im Wald, fast 40% mehr Killerzellen im Blut hatten.
Um sich auf den Wald einzulassen, braucht es nicht viel:
- Handy aus!
- Zeit, zum entschleunigen um sich ganz ohne Zeitdruck bewegen zu können
- Pausieren, wenn es sich danach anfühlt, die Atmosphäre des Waldes ganz in sich aufnehmen
- Fühlen, den seichten Luftzug auf der Haut
- Hören, die Vögel und das rauschen der Blätter
- Sehen wie sich die Äste und Bäume im Wind wiegen, wie Insekten winzig klein, zwischen all den großen Bäumen ihrem Weg folgen
- Berühren von rauen Rinden, Barfuß durch den Wald laufen
- Riechen Sie die duftenden Tannnadeln, das Laub, die Erde
Meditation:
- Konzentration auf den Atem
- Jede Körperbewegung ganz bewusst wahrnehmen
- Vorstellen, im Boden Wurzeln zu schlagen und sich mit den Bäumen zu verbinden
- Intuition, was in dem Moment stimmig ist, ist richtig und das was zählt
Wir brauchen den Wald und er uns!